Sardinien 28. - 30. Juni 2013    -    Ein Kurzurlaub auf einer Trauminsel

Kurzentschlossen haben wir einen Urlaub auf Sardinien gebucht. Wir erzählen Ihnen hier über unsere Erlebnisse, damit Sie sehen, warum auch Sie sich ein solch traumhaftes Erlebnis unbedingt gönnen sollten!

Sardinien ist eine Reise wert! (siehe Fotos auf Facebook!)

1. Tag

Nach ruhigem Flug landeten wir um 8:30 Uhr auf dem Flughafen in Cagliari. Mit dem Leihwagen (unbedingt empfehlenswert) fuhren wir direkt zum abseits gelegen Hotel Sighientu Life Resort in Marina di Capitana. Die Lage des Hotels ist perfekt. Man hat den Strand und den Hafen direkt vor der Tür. Der Ausblick auf die Landschaft ist sehr schön. Das Hotel ist zu empfehlen: Kleiner schöner Strand, großer gepflegter Pool, herrliche Vegetation um das Hotel. Kein „Halligalli“ in der Nähe. Das Essen hat nicht sehr viel Auswahl, ist aber von guter Qualität und lecker. Die Zimmer sind schön hergerichtet  und das Personal sehr freundlich.

Den 1. Tag konnten wir trotz unserer Anreisemüdigkeit gut nutzen. Wir erholten uns am Strand, danach aßen wir leckere Nudeln am Hafen. Sehr lecker die Pasta! Die Stimmung war beschaulich ruhig. Die abendliche Animation bot an, Salsa zu tanzen oder Chigong zu machen. Wir gingen dann sehr früh schlafen, da wir müde waren. Trotz der Animation haben wir von der Musik und der Geselligkeit nichts mitbekommen.

Adresse Hotel Sighientu Life Resort: Marina di Capitana - 09045 Quartu S. Elena

http://www.alpitourworldhotels.com

2. Tag

Heute besichtigten wir die Orte Villasimius und Costa Rey. Schon während der Hinfahrt waren wir fasziniert von der schönen Landschaft, Blumen, üppige Vegetation, wohin das Auge schaut. Bougainvillen und Oleander in überwiegend pinken oder rosa Tönen. Die Straßen sind kurvig, umsäumt von bergigen Landschaften und Stränden rechts entlang der Straße, die uns immer wieder zum Staunen brachten, türkisblaues Wasser, feinsandige Strände. Überwiegend sind hier die Italiener selbst unterwegs.

Der Ort Villasiminius ist klein und überschaubar, mit kleinen Geschäften und Restaurants. Kurz nach Villasiminius, Richtung Costa Rey bogen wir rechts ab nach Stagno. Was danach folgte werden wir so schnell nicht vergessen.  Wir erblickten eine Lagune mit türkisblauem Wasser, worin Flamingos zu sehen waren. Was für ein Anblick!

Nahtlos zur Lagune schließt sich ein weißer langer Strand an, wo ein Beachbar mit Chillout-Musik zu finden ist. Hier nahmen wir einen kleinen Snack und lauschten der Musik. Der Strand war traumhaft schön! Da es mittags wurde und wir noch Costa Rey besichtigen wollten, machten wir uns auf den Weg. Die Fahrt dorthin war wieder kurvig und genauso so schön, wie vorher. Nach ca. ½ Stunde erreichten wir Costa Rey. Der Strand ist unendlich lang und wunderschön. Der Sand ist fein und weiß. Hier machten wir Halt, packten unsere Taschen mit allem was dazu gehört, wie Badetuch, Getränke, Sonnencremes, etc. Dann genossen wir für ein paar Stunden einen Strandtag.

Gut erholt ging es weiter Richtung Villaputzu. Wir fuhren weiter durch wunderschöne Landschaften, rechts begleitete uns das Meer. Nach ca. 45 Minuten Fahrt sahen wir zufällig ein Hinweisschild zu Flamingos. Spontan bogen wir nach rechts ab und folgten dem Weg. Wieder erlebten wir eine wunderschöne Seen-Landschaft mit vielen Flamingos. Wir kamen aus dem Staunen nicht heraus und machten viele Fotos.

Was dann folgte, waren Schotterpisten, weitere Seen-Landschaften und dann eine Schafherde, die uns die Vorfahrt nahm. Wir fühlten uns in die vergangene Zeit zurück versetzt, wo die Zeit stehen blieb, wo die Natur und Kultur an der ersten Stelle steht, und nicht der Mensch.

Hiernach sind wir zurück gefahren. Wir haben Villaputzu nicht mehr erreicht, da wir zum Abendessen im Hotel sein wollten. Das Essen war wieder ausgezeichnet, auch wenn die Auswahl nicht so riesig war. Die Qualität des Essens war sehr gut!

Ich muss nicht so große Gerichte haben. Die schafft sowieso keiner zu essen.

Fazit unseres heutigen Tagesausfluges: einfach Klasse, viel gesehen, viel erlebt.

Abends sind wir am Hafen neben dem Hotel spazieren gegangen. Im Hotel gab es wieder Animation für die kleinen und großen Gäste. Im Hafen lagen gefühlte tausend Yachten. Eine schöner wie die Andere. Die Luft war klar und leicht.

Gespannt freuten wir uns auf den nächsten Tag. Nach solch einem Tag haben wir herrlich geschlafen.

3. Tag

Unsere Ziele heute waren die Städte Pula, Nora, St. Antioco mit Calacetta.

Die Entfernung von Cagliari nach St. Antioco beträgt ca. 90 km.

Die Fahrt nach Pula führte durch ein Industriegebiet. Auch hier haben wir Lagunen gesehen, mit vielen Flamingos, die nach Futter suchten. Erstaunlich, die Natur muss sehr ausgeglichen sein, dass man hier so viele Flamingos sehen kann. Ansonsten ist die Strecke unspektakulär.

In Pula hielten wir an, tranken einen Kaffee und fuhren weiter nach Nora. Pula selbst ist eine kleine Stadt, die man auslassen kann.

Der Strand von Nora war sehr schön, jedoch sehr voll. Wahrscheinlich gibt es in der Umgebung keine Alternativen und die Einwohner von Pula erholen sich überwiegend hier. Das Wasser war klar und ruhig. Direkt am Strand ist eine Ausgrabung. Hier kann man an einer Führung teilnehmen und in einem Rundgang Historisches über die Ausgrabung erfahren. Aus Zeitmangel haben wir und nur den Sarazenenturm angeschaut. Die Ausgrabung der antiken Städte haben wir ausgelassen. Es war schon 14 Uhr und wir wussten, dass wir Zeit benötigten, bis wir auf der Insel St. Antioco ankommen.

Nach ca. 30 Minuten Fahrt erreichen wir Costa del Sud. Anstatt die Schnellstraße zu nehmen, fuhren wir am Meer entlang, auf einer wieder sehr kurvigen Straße. Die Landschaft war phantastisch, Orleanderalleen säumten die Straße. Das Meer war himmelblau. Hin und wieder sahen wir Bade-buchten.

Wenn man mittags essen möchte, sollte man dies möglichst vor 15 Uhr tun. Danach schließen die Küchen.

Kurz nach Costa del Sud machten wir im „Nirgendwo“ eine Pause. Wir hatten noch Glück, die Küche war noch auf und wir konnten Pasta bestellen. Hat hervorragend geschmeckt.

Nach 1 Stunde erreichten wir St. Antioco. Danach fuhren wir weiter zur nördlichsten Stadt der Insel, nach Calacetta. Die Stadt ist klein und hat einen sehr schönen Hafen. In kleinen engen Gassen findet man Läden und Cafés. Als wir anhielten, war es ziemlich windig und kühl. Kurz nach 18 Uhr brachen wir auf und fuhren zurück. Auf dem Rückweg nahmen wir die Schnellstraße und erreichten unser Hotel nach ca. 1 1/2 Stunden. Das Abendessen haben wir gerade noch geschafft. Das war wieder sehr lecker, alles sehr frisch. Besonders schmeckten mir die Muscheln, die ich noch 2x abends aß. Danach sind wir am Hafen spazieren gegangen.

4. Tag

Heute schauten wir uns zunächst die Stadt Cagliari an und erholten uns dann am Strand. Nach 15 Minuten Autofahrt fanden wir den Strand Poetto, der sehr schön, feinsandig und sehr lang ist. Er reicht fast bis zur Stadt Cagliari!

Hier machten wir einige Stunden „Strandtag“. Ich relaxte und Doro ging schwimmen. An der Strandbar haben wir wieder leckere Pasta gegessen, diesmal mit Gambas. Das Meer war fast menschenleer, weil die Italiener kaum ins Wasser gingen.

Frisch ausgeruht fuhren wir wieder zurück nach Cagliari. Es ist eine wunderschöne Stadt, die noch sehr ursprünglich ist, mit alten Mauern, engen Gassen, tollen Läden und kleinen Cafés. Man kann viele Besichtigungen machen aber auch gut shoppen.

Die Stadt ist umgeben von massiven Mauern. Alte Bauten und Monumente schmücken die Stadt.

Immer wieder fragte ich mich, wie klug die Menschen damals waren, und guten Geschmack hatten sie auch. Die Bauwerke sind schön mit Ornamenten verziert. Es gibt große Plätze, an den man sich aufhalten kann. Im Innern der Stadt hat man von der Stadtmauer eine tolle Aussicht auf die Stadt. Weiter kann man den schönen Yachthafen und das Amphitheater besichtigen.

Fazit: Ein toller Tag! Ein Mix aus Erholung und Stadtleben. Cagliari ist ein Muss!

Unser Abendessen nahmen wir wieder wie jeden Abend am gleichen Platz ein. Von unserem Platz hatte man eine schöne Aussicht zum Pool, zum Yachthafen und auf das Meer.

Schlussfazit

Sardinien ist nach Sizilien die zweitgrößte Insel Italiens. Man unterschätzt die Größe der Insel. In den 4 Tagen haben wir nur den Süden gesehen. Wer Sardinien besucht, sollte unbedingt einen Mietwagen leihen, um die schöne Gegend zu erkunden.

Wir waren im Juni da, wahrscheinlich die schönste Zeit der Blumenblüte.

Im Sommer ist es heißer und die Reisen sind teurer.

In den 4 Tagen hatten wir eine Durchschnittstemperatur von 26 Grad. Tagsüber war es sehr angenehm, weil durch einen ständig wehenden Wind es nicht zu heiß war. Abends herrschte eine angenehme Kühle.

Wir hatten eine wunderbare Zeit auf dieser Insel.

Wir kommen bestimmt wieder!

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